Florian Mayrhofer

›KI allmächtig?‹ – Über ein Gottesattribut nachdenken

»KI ist allwissend, allgegenwärtig, allmächtig!« Das Sprechen über Künstliche Intelligenz (KI) geschieht heute meist in Superlativen. Dabei schwingt oftmals ein Staunen mit, das die klassischen Gottesattribute aufruft und Fragen nach der Macht, dem Wissen und der Präsenz von KI weckt. Wo Schüler:innen KI als allmächtig erfahren, lädt dies ein, mit ihnen im Religionsunterricht über Gottesvorstellungen nachzudenken.

Der neue Gott – So lautet bezeichnenderweise der Titel des KI-Buches von Claudia Paganini. Sie zeigt darin, dass Gottesbilder immer mit den Herausforderungen ihrer Zeit verbunden sind. In einer Epoche, in der die Erfahrung der Überforderung durch technologische Dynamiken und insbesondere KI groß ist, liegt es nahe, KI mit göttlichen Attributen aufzuladen.

Die Sehnsucht nach Sinn und Orientierung in einer rational überreizten Welt führt derzeit zu einer neuen Irrationalität. Darin erscheint KI – vorwiegend unbewusst – als neuer Gott. Doch: Taugt KI wirklich zum Gottesbild? Und wie können Schüler:innen lernen, zwischen solchen Zuschreibungen und genuin theologischer Rede von Gott zu unterscheiden? Besonders das Attribut ›Allmacht‹ eignet sich, um im Religionsunterricht der Sekundarstufe 1 über (Ohn-)Macht, Projektion und Gottesvorstellungen zu reflektieren.

Wie Jugendliche KI wahrnehmen

Die aktuelle Shell-Jugendstudie 2024 zeigt, wie ambivalent Jugendliche heute KI erleben. Gut 30 % der Jugendlichen geben an, sich vom Thema KI überfordert zu fühlen (Rysina/Leven). Drei Fünftel wünschen sich zudem Unterstützung durch die Schule. Insbesondere Jugendliche mit hoher Offenheit für Neues und hohem Bildungsgrad äußern dies und zeigen allgemein Interesse an KI-bezogener Medienbildung.

Die Erfahrung von Unsicherheit beim Thema KI ist weit verbreitet. Drei Viertel der Jugendlichen befürworten eine Kennzeichnungspflicht von KI-generierten Inhalten: KI und Deep Fakes untergraben das Vertrauen im Alltag. Viele erleben ein Gefühl der Ohnmacht angesichts einer übermächtig wirkenden Deep-Fake-Technologie, die die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen lässt. Die Sorge der Jugendlichen ist auch, dass das fehlende Einfühlungsvermögen von KI zu unmenschlichen Entscheidungen führen könnte.

Zugleich zeigt die Studie eine positive Seite: Zwei Drittel der Jugendlichen sehen positive Chancen durch KI. Technologieoptimismus findet sich häufiger bei Jugendlichen mit höherem Bildungshintergrund und aus urbanen Räumen. In der Bewertung von KI ist der Geschlechtsunterschied auffällig: Männliche Jugendliche sind häufig positiver zum Thema KI eingestellt als Mädchen.

Kurz: Jugendliche erleben KI sowohl als Verheißung wie auch als Bedrohung. Dieses Spannungsfeld kann religionspädagogisch aufgegriffen werden, um die existenziellen Fragen hinter der Technik sichtbar zu machen: Wer hat Macht? Wer ist verlässlich? Woher kommt Orientierung?

Was Jugendliche glauben

Die Frage nach der Wahrnehmung von KI lässt sich nicht ohne die Frage nach Gottesvorstellungen betrachten. Insgesamt ist bei Jugendlichen festzustellen, dass sich die »Relevanz, die sie dem Gottesglauben beimessen, kaum […] verändert [hat]« (Schneekloth/Wolfert 124). Nur für ein Drittel ist der Glaube an Gott (eher) wichtig. Besonders bei katholischen Jugendlichen geht hier die Zustimmung stärker zurück als bei Jugendlichen anderer (nicht)konfessioneller Prägung. Bei ihnen ist in 20 Jahren der Erhebung im Rahmen der Shell-Jugendstudie ein permanenter Rückgang zu erkennen.

Interessant sind daneben Daten der Studie Was glaubt Österreich (Mattes-Zippenfenig/Polak 11–19), die tiefere Einblicke in die Glaubensvorstellung der Menschen in Österreich geben. Eine generelle Übertragung auf den gesamten deutschsprachigen Kontext ist mit Vorsicht zu genießen, aber es ist zugleich von Ähnlichkeiten auszugehen:

So konnte die Studie herausarbeiten, dass die Vorstellung eines personalen Gottes erodiert. Von 78 %, die einen Glauben an eine Transzendenz aufweisen, glauben nur noch 14 % an einen personalen Gott. Zunehmend verbreitet ist hingegen die Vorstellung einer universalen Kraft, Energie und Macht (17 %), einer unbegreiflichen Wirklichkeit (23 %) bzw. einer kosmischen Kraft (12 %). Auffällig ist, dass Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren mit 30 % beim Glauben an Gott/göttliche Wirklichkeit den höchsten Wert im Vergleich zu anderen Altersgruppen aufweisen, gleichauf mit dem Glauben an eine alternative Transzendenz (30 %).

Der Transzendenzglaube nimmt generell ab und wird abstrakter sowie unbestimmter. Damit zeigt sich: Klassisch theistische Gottesbilder, auch der christliche Gottesbegriff eines personalen Gottes, verlieren an Plausibilität. Abstrakte, diffuse Vorstellungen treten an ihre Stelle. Auch hier legt sich eine Parallele zu KI nahe: Sie wird als ›Macht im Hintergrund‹ erlebt – wirkmächtig, aber anonym. Gerade dies lädt ein, über Zuschreibungen nachzudenken: Ist KI wirklich allmächtig, oder machen wir sie zu einer solchen Macht?

Theologisch: Gott allmächtig

Die Allmacht Gottes gilt als zentrales Attribut des klassischen Theismus. Theologen wie Thomas von Aquin verbinden sie mit weiteren Eigenschaften wie Unzeitlichkeit, Unveränderlichkeit und Allwissenheit (Enxing). Doch der biblische Befund ist differenzierter:

In der biblischen Tradition ist der Begriff der ›Allmacht‹ Gottes eher ein Randbegriff (Dietrich). Die Hebräische Bibel kennt kein eigenes Wort für ›Allmacht‹. Gottes Macht erschließt sich über andere Attribute wie ›groß‹, ›stark‹ oder ›überlegen‹. Paganini (82–89) macht darauf aufmerksam, dass das Wortfeld ursprünglich gleichbedeutend mit Krieg und Vernichtung der Feinde (hebr. cherem) verwendet wurde. Zugleich verschob sich das Gottesbild im Laufe der alttestamentlichen Tradition in Richtung Fürsorge, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und der Bereitschaft zur Vergebung.

Die prophetische und apokalyptische Literatur betont die Macht Gottes oft gegen den offensichtlichen Augenschein: Israel litt unter Fremdherrschaft, Einzelne unter Ungerechtigkeit, Gott schien machtlos angesichts der himmelschreienden Ungerechtigkeit der Theodizee – wieso gibt es das Leid, das Böse in der Welt? Dennoch hielt die biblische Tradition, beispielsweise in der Ijob-Erzählung, immer an seiner Macht fest – im Sinne einer Gewissheit (certitudo), nicht einer Sicherheit (securitas).

Im Neuen Testament taucht der griechische Begriff ›pantokrátor‹ (Allherrscher) nur zehn Mal auf. Jesus Christus wird als die menschliche Verkörperung der Allmacht Gottes verstanden, deren Kulminationspunkt in der endgültigen individuellen Erlösung nach dem Tod durch die Auferstehung liegt (Dietrich). Der Auferstehungsglaube wird unter der Perspektive der Gewissheit gelesen, nicht der Sicherheit.

Projektion: KI allmächtig

Warum wird KI als allmächtig wahrgenommen? Paganini verweist auf enorme Rechenleistung, Genauigkeit und Geschwindigkeit. KI schafft Neues, entscheidet in Bruchteilen von Sekunden und kann auch zerstören. Gemäß Paganini würde die KI mit der Transformation des gesamten menschlichen Lebens in Daten allmächtig sein. Menschen würden dann nicht nur jegliche Entscheidungsmacht verlieren, sondern in eine existenzielle Abhängigkeit geraten. Dystopische Szenarien zeichnen ein Bild der völligen Vernichtung der Menschheit durch KI-Roboter. Dies ruft Emotionen zwischen Bewunderung und Angst hervor.

Doch Vorsicht ist geboten, wenn vorschnell Parallelen zwischen der Allmacht Gottes und der Allmacht der KI gezogen werden. Zunächst, was die Zuschreibung der Attribute selbst angeht. Was wir als ›klug‹ und ›sinnvoll‹ erachten, ist bereits ein menschliches Werturteil. Zudem zeigt sich – bisher –, dass KI anfällig für Halluzinationen ist. ChatBots liefern zwar sehr rasche, doch nur vermeintlich richtige Ergebnisse, denn bei genauer Betrachtung liegen sie oft falsch und sind frei erfunden. Auch die von Paganini angesprochene metaphysische Entgrenzung muss differenziert betrachtet werden: KI sind auf Trainingsdaten angewiesen, doch diese Daten – weil menschlichen Ursprungs – sind ihrerseits vielfach verzerrt und nur begrenzt: KI ist keineswegs »allwissend«. Die jeweils neu geschaffenen Ordnungen basieren immer auf dahinterstehenden technologischen Ordnungen und Machtverhältnissen. Zudem sind KI-Algorithmen auf physische Infrastruktur angewiesen: Speicherplatz, Kabel, Rechner, Kühlungen etc.

KI ist nicht allmächtig, sondern ein menschliches Produkt, das mit Projektionen überhöht wird. Auch wenn sie außerweltlich wirkt, so ist KI doch immer diesseits der Transzendenz. Wenn der Strom ausfällt, schweigt der ChatBot. Dystopische Szenarien, die KI als Weltvernichterin oder Weltgestalterin zeichnen, sind Ausdruck von Angstfantasien – nicht von Realität. Pädagogisch entscheidend ist: Jugendliche sollen lernen, solche Zuschreibungen zu durchschauen und kritisch einzuordnen.

Gottesbilder als Thema im RU

Im katholischen RU der Sekundarstufe 1 sind ›Gottesbilder‹ ein zentrales Thema, wie beispielsweise die Lehrpläne Baden-Württemberg, Bayern, Hessen oder Österreich zeigen. So kommen darin Gottesbilder in unterschiedlichen Kontexten sowie verschiedene Weisen der Vorstellungen von Menschen über Gott zur Sprache.

Diese Verortungen machen deutlich: Das Thema ›KI allmächtig‹ ist anschlussfähig. Der Vergleich zwischen Vorstellungen zu KI und Gottesbildern eröffnet die Möglichkeit, über Macht, Ohnmacht und Projektion ins Gespräch zu kommen.

Zwischen Sicherheit und Gewissheit – Mögliche Dramaturgie

Ausgehend von diesen Linien, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, mit Schüler:innen der Sekundarstufe 1 über unterschiedliche Gottesbilder zu reflektieren und zu theologisieren. Folgende didaktische Dramaturgie will einen Weg zur Bearbeitung des Themas ›KI allmächtig‹ weisen:

Erfahrungen benennen

Der erste Baustein nimmt die Lebenswelt der Jugendlichen auf. Leitfragen können sein: Wo erleben sie KI als mächtig oder übermächtig? Beispielsweise in Chatbots, Deep Fakes, KI in Spielen oder sozialen Medien? Welche Gefühle rufen diese Erfahrungen hervor – Bewunderung, Angst, Ohnmacht? Welche Gottesvorstellungen kennen sie aus dem Unterricht, aus Familie oder Medien? Welche Attribute (z. B. allmächtig, allwissend, barmherzig, personal, …) verbinden sie (nicht) mit Gott? An dieser Stelle können die Ergebnisse der genannten Studien aufgegriffen werden: Gott ist nur für wenige ein naher, personaler Gott, bei vielen jedoch eine abstrakte, unbestimmte, nicht fassbare Macht. Viele Jugendliche fühlen sich überfordert von KI, wünschen sich aber auch Orientierung. Diese Ambivalenz kann sichtbar gemacht werden: KI erscheint zugleich faszinierend und bedrohlich – ähnlich, wie Gottesbilder zwischen Nähe und Ferne, Trost und Forderung changieren, zwischen fascinosum et tremendum. KI-Vorstellungen und Gottesvorstellungen werden in dieser Denkbewegung analog gedacht, wie dies auch Paganini vornimmt. Dadurch soll eine Sensibilität für Zuschreibungen entwickelt werden.

Theologisch reflektieren

Im zweiten Baustein geht es darum, die Erfahrungen theologisch deuten zu lernen. Jugendliche lernen theologische Traditionen kennen und Zuschreibungen an KI zu hinterfragen. Denn in der analogen Rede von allmächtiger KI und allmächtigem Gott zeigen sich sehr wohl Unterschiede. Die Bibel kennt ›Allmacht‹ nicht als zentrales Attribut. Einerseits ist Gott völlig transzendent. Andererseits zeigt sich Gottes Macht eher in Treue, Gerechtigkeit und Fürsorge. Die prophetische Rede betont Gottes Macht oft gegen den Augenschein – mitten in Erfahrungen der Ungerechtigkeit. Wird im klassischen Theismus Allmacht mit Allwissenheit verbunden, bedeutet dies nicht, dass Gott über den Menschen wie über eine Marionette bestimmt. Sie bedeutet vielmehr, dass Gott die Freiheit des Menschen respektiert und nicht manipuliert. Das Christentum zeigt die paradoxe ›Macht in der Schwachheit‹ – Gott offenbart seine Allmacht in der Ohnmacht, in der Hingabe des Sohnes am Kreuz und in der Auferstehung Jesu. Die Vorstellung von Gottes Allmacht ist daher vielmehr als eine Aussage über eine innere Gewissheit zu verstehen: Ich vertraue darauf, dass Gott für mich, für die Welt sorgt, die Opfer in der Geschichte zu ihrem Recht gelangen und meine eigene Freiheit respektiert wird. Deswegen denkt das Christentum auch Gott als personales Du, das in Beziehung tritt, und nicht als numinose Macht im Hintergrund.

Im Gegensatz dazu wird KI zwar allmächtig genannt, ist aber abhängig von Daten, Infrastruktur und menschlichen Zuschreibungen. Sie ist aus unserer Welt. Sie hat die Fähigkeit, uns zu manipulieren und unsere Freiheit massiv einzuschränken. Menschen setzen auf sie, weil sie sich Sicherheit versprechen und sich dadurch ›Erlösung‹ erhoffen. Letztlich besteht ihre Allmacht vor allem darin, dass der Mensch seine Verantwortung auf die KI abschiebt und sie zugleich enormes, manipulatives Potenzial in sich birgt. Das biblische Gottesbild unterscheidet sich also grundlegend von den Erwartungen an KI. Der Gegensatz von Gewissheit und Sicherheit bringt dies treffend auf den Punkt.

Positionen entwickeln

Im dritten Baustein wird der Vergleich praktisch fruchtbar gemacht: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen KI und Gottesbildern werden gesammelt. Die Schüler:innen reflektieren, welche Gefahren entstehen, wenn KI mit göttlichen Attributen belegt wird (z. B. Verlust von Kritikfähigkeit, Überhöhung innerweltlicher Güter, Angstbilder, Ersatzreligion, Verantwortungsverlust usw.). Die Reflexion kann auf diese Weise Orientierung ermöglichen, indem sie die Unterscheidung zwischen Machtfantasien und befreiendem Glauben deutlich macht. Dies kann auf unterschiedliche methodische Weise erfolgen (Collagen, Taskcard-Boards, Plakate usw.). So entsteht eine Dramaturgie, die vom Alltag ausgeht, diesen theologisch vertieft und in eine eigene Sprachfähigkeit mündet.

Allmacht kritisch bearbeiten

Für den Religionsunterricht eröffnet sich so eine Chance: Anhand der Gegenüberstellung von KI-Attributen und biblisch-theologischen Gottesbildern können Schüler:innen lernen, alle menschlichen Zuschreibungen kritisch zu reflektieren. Dies gilt sowohl für Zuschreibungen der Allmacht innerhalb des Systems Religion wie auch die Zuschreibung an eine Technologie. Der Religionsunterricht kann so dazu beitragen, die befreiende Dimension des Gottesglaubens neu zur Sprache zu bringen und Zuschreibungen, die Sicherheit vorgeben, kritisch zu bearbeiten. n

Dr. Florian Mayrhofer ist wissenschaftlicher Koordinator an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik am Fachbereich 07 – Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Literatur

Dietrich, Walter, Allmacht Gottes, in: WiBiLex – Das Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet 2006, https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/allmacht-gottes

Enxing, Julia, Die Allmacht Gottes in der Prozesstheologie, in: Ruhstorfer, Karlheinz (Hg.), Unwandelbar? Ein umstrittenes Gottesprädikat in der Diskussion, Leipzig 2018, 33–54.

Mattes-Zippenfenig, Astrid/Polak, Regina, Was glaubt Österreich? Ein interdisziplinäres Mixed-Methods-Projekt zu Sinn-, Wert- und Glaubensvorstellungen. Endbericht 2025, https://wasglaubtoe.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_wasglaubtoe/Was_glaubt_OEsterreich_Endbericht_Quantitativer_Teil.pdf

Paganini, Claudia, Der neue Gott. Künstliche Intelligenz und die menschliche Sinnsuche, Freiburg/Basel/Wien 2025.

Rysina, Anna/Leven, Ingo, Leben in der digitalen Informationsgesellschaft – Jugendliche und ihr Umgang mit Fakenews und KI, in: Jugend 2024 – 19. Shell Jugendstudie: Pragmatisch zwischen Verdrossenheit und gelebter Vielfalt, Weinheim 2024, 167–183.

Schneekloth, Ulrich/Wolfert, Sabine, Wertorientierungen, in: Jugend 2024 – 19. Shell Jugendstudie: Pragmatisch zwischen Verdrossenheit und gelebter Vielfalt, Weinheim 2024, 101–129.