Emotionen (3/2025)
Räume
Stockinger, Helena
Ist Schule ein Ort für Emotionen? Wie setzt sich Schule mit Emotionen auseinander? Welche Emotionen dürfen in der Schule gezeigt werden? Da Emotionen zum Menschsein gehören, betreffen diese Fragen die grundlegende Ausrichtung von Bildungsprozessen.
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Gillmayr-Bucher, Susanne
Emotionen sind für uns heute ebenso wie für die Menschen in biblischer Zeit ein wichtiger Bestandteil menschlicher Erfahrung und Kommunikation. Die Art und Weise, wie Emotionen erlebt, verstanden und ausgedrückt werden, ist jedoch kulturell geprägt und bedarf einer Übersetzung.
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Breins, Berit | Quarda, Ann-Kathrin | Gläser-Zikuda, Michaela
Freude, Angst und Langeweile werden von Lernenden im Unterricht häufig erlebt und diese sowie weitere Emotionen beeinflussen schulisches Lernen und Leisten. Dieser Beitrag bietet aus pädagogisch-psychologischer Perspektive einen kurzen Überblick zum theoretischen und empirischen Forschungsstand zu Lern- und Leistungsemotionen im Schulkontext.
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Kohler-Spiegel, Helga
Emotionale und soziale Kompetenzen haben zentrale Bedeutung für die Lebensgestaltung. Emotionale Kompetenz als Fähigkeit, mit den eigenen und den Emotionen anderer umzugehen, bildet die Basis für soziale Kompetenzen (Valentien 2022, 6–7). Das Ziel, Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung zu fördern und zu begleiten, ist eine bedeutsame Aufgabe schulischen Lernens.
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Mößle, Laura
Emotionen sind im Religionsunterricht allgegenwärtig, sei es in der Gruppenarbeit, bei einer Ergebnispräsentation oder bei der Rückgabe einer korrigierten Klassenarbeit. Emotionen sind ein selbstverständlicher Teil der Unterrichtspraxis und doch sind manche sichtbarer als andere.
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Novakovits, David
Es gibt einfachere Aufgaben, als sich mit Ängsten auseinanderzusetzen. Und doch ist ein Wahrnehmen, Verstehen und Bearbeiten verschiedener Formen der Angst von zentraler Bedeutung für die Gestaltung von Selbst- und Weltverhältnissen von Menschen – und damit eine wichtige Verantwortung und Aufgabe von Schule. Der Beitrag untersucht die Möglichkeiten des Religionsunterrichts in diesem Kontext.
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Otten, Gabriele
Welche Emotionen verbinden Schülerinnen und Schüler mit Schule? Welche Rolle spielt Leistungsdruck in ihrem schulischen Alltag? Die in Befragungen geäußerten Gedanken von Schülerinnen und Schülern geben Anlass zum Nachdenken.
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Harbecke, Heike
Wohlbefinden, Freude und Euphorie – positive Emotionen, die Schüler*innen im Schulalltag ermutigen und motivieren. Wie können Rituale so gestaltet werden, dass sie den positiven Blick aufeinander stärken? Praxisbeispiele aus dem schulischen Leben der Jahrgangstufen 5/6 an einem Gymnasium.
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Hasenkamp-Jakob, Doris
»Was haben Sie bloß mit meiner Klasse gemacht? Die weinen ja alle! Wie soll ich nun unterrichten?« So die Reaktion eines Lehrers, der zum Unterricht in die Klasse kam, die zuvor über den Tod einer Mitschülerin informiert worden war. Tod, Verlust und Trauer und die damit verbundenen Emotionen bringen uns aus dem Konzept, für viele bricht ihre Welt zusammen. Im Schulalltag stellen sie die Beteiligten vor große Herausforderungen.
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Mansfeld, Lisa-Marie
Liebe – ein Gefühl, so einfach, so komplex. Liebe verleiht Flügel, lässt Herzen höherschlagen, verwirrt und zieht den Boden unter den Füßen weg. Insbesondere im Leben von Jugendlichen kann sie eine Wucht entfalten, die Freude und Glücksgefühle wie Fragen und Unsicherheiten mit sich bringt. Wie können Religionslehrkräfte diese vielschichtige Emotion aufgreifen, Raum für Reflexion schaffen und die Gefühlswelt der Schüler*innen ernst nehmen?
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Sterck-Degueldre, Jean-Pierre
Gängige Jesusbilder scheinen konterkariert: Ein wütender Prophet, der um sich schlägt. Wie ist die biblische Perikope von der sogenannten Tempelaktion Jesu zu verstehen? Und welches didaktische Potenzial ergibt sich mit Blick auf die Emotion »Wut«?
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Burke, Rebekka
In der Telefonseelsorge geschieht etwas von großem Wert. Etwas, das über diesen Seelsorgeort hinaus inspirieren kann und das auch Schulen als Orientierung dienen kann: Aufmerksamkeit und Sensibilität für Schamvolles.
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Denkraum. Kunst im Religionsunterricht
Gärtner, Claudia | Konz, Britta
Oft wird an Schulen Kunst immer noch lediglich für Unterrichtseinstiege genutzt oder zur Illustration von Lerninhalten. Dabei kann sie viel tiefschichtigere religiöse Lernprozesse ermöglichen.
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Gärtner, Claudia
Best-practice-Beispiele sind allseits beliebt. Doch Unterricht ist zu komplex und zu kontextspezifisch, um Lernsettings mit Gelingensgarantie anzubieten. Die hier vorgestellten Bausteine für heterogenitätssensibles Lernen mit Kunst im Religionsunterricht können daher nur adaptiert an die jeweilige Lerngruppe zum (religiösem) Lernen anstiften.
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Konz, Britta | Lerke, Stephanie
Wie die Best-practice-Beispiele für die Bildanalyse im Religionsunterricht sind die folgenden Impulse und Bausteine für heterogenitätssensible künstlerische Prozesse empirisch evaluiert, müssen aber kontextspezifisch an die jeweiligen Lerngruppen angepasst werden.
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